Lasagne mit Insektenmehl, Spinat und Crème fraîche

Ich habe mal wieder etwas besonderes kreiert. Dieses mal habe ich das Buffalowurmmehl in die Lasagneplatten eingearbeitet. Ich hatte früher immer Respekt davor Nudeln selbst zu machen, weil ich mir immer dachte, dass es mit einem enormen Aufwand verbunden ist. Allerdings habe ich vor einem halben Jahr das erste mal Nudeln selbst gemacht und dann bemerkt, dass es gar nicht viel Aufwand ist Nudeln selbst zu machen, besonders wenn man eine Nudelmaschiene hat. Ich muss gestehen, dass es natürlich mehr Aufwand ist wenn man die Nudelplatten selbst mit dem Nudelholz ausrollen muss. Aber auch da lohnt sich der extra Aufwand auf jeden Fall, denn man schmeckt den Unterschied einfach am Ende. Und weil ich schon seit Wochen richtig große Lust auf Lasagne hatte und das Insektenmehl benutzt werden will ;-) dachte ich, nochmal was zu zaubern. Ich habe das Insektenmehl in den Nudelteig mit eingearbeitet und dabei einfach 10% des normalen Mehls durch das Insektenmehl ersetzt. Dadurch erhält der Teig übrigens auch eine dunklere Farbe, er sieht dann aus wie Vollkornmehl. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn interessanter Weise schmeckt man ihn, wie in meinem letzten Rezept nicht. Vielleicht traue ich mich ja bald mal ihn etwas höher zu dosieren. So genug geredet. Jetzt wünsche ich auch auf jeden Fall viel Spaß beim nachmachen und freue mich wie immer über alle Kommentare! 

Zutaten für 4 Personen 

 

Für die Nudelplatten

  • 180g Weizenmehl
  • 20g Insektenmehl (Buffalowurmmehl)
    Falls ihr kein Insektenmehl benutzen wollt nehmt hier Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 2 EL Olivenöl

Für die Füllung

  • 650g TK Blattspinat
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel (ca. 20g)
  • 150g Crème fraîche
  • 1 EL Olivenöl
  • 300g Dosentomaten, gehackt
  • 20g Parmesan

 

Vorbereitungszeit: 70 Minuten 

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten 

 

Nährwerte (pro Portion)

Kcal: 485 kcal

Kohlenhydrate: 38 g
Protein: 17,8 g

Fett: 23,9 g

Zubereitung

 

Für den Teig Weizen- und Insektenmehl vermischen und mit den Eiern und Olivenöl zu einem festen Teig kneten (ca. 10 Minuten). Dann kommt der Teig in Frischhaltefolie eingepackt für 1 Stunde in den Kühlschrank. Inzwischen den Spinat auftauen lassen, am besten in einem Nudelsieb, weil dann schon mal die Flüssigkeit abtropfen kann.

 

Nach einer Stunde die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestäuben und den Teig vierteln. Diesen dann, je nach dem was einem zur Verfügung steht, mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschiene zu dünnen Teigplatten ausrollen (bei meiner Nudelmaschiene habe ich sie auf die Stärke 8/10 ausgerollt). Diese sollen dann so zu geschnitten sein, dass sie in eure Auflaufform passen. WICHTIG: Damit die Nudelplatten nicht aneinander kleben wenn man sie stapelt genügend Mehl zwischen die Platten geben. Nudelplatten beiseite legen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Zwiebel und Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einem kleinen Topf oder Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch dadrin für etwa 2 Minuten anbraten. Dann den Spinat dazu geben und alles gemeinsam nochmal für ca. 2 Minuten andünsten. Die Mischung salzen und pfeffern. 

 

Nun kann gestapelt werden. Damit die erste Nudelplatte nicht am Boden klebt kommt eine Schicht gehackte Dosentomaten auf den Boden der Auflaufform. Die zweite Hälfte der Tomaten kommt dann erst wieder auf die letzte Schicht. Also die Reihenfolge ist folgende: Nudelplatte, Spinat, Crème fraîche, Nudelplatte.
Die letzte Schicht sieht dann so aus: Nudelplatte, Tomaten, Crème fraîche, Parmesan.

Dann kommt das gute Stück für 25 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen und kann danach direkt verspeist werden.


Guten Appetit!


Das Insektenmehl habe ich hierher

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